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Das Verkehrsmuseum Nürnberg besteht aus dem DB-Museum der Deutschen Bahn AG und dem Museum für Kommunikation. Es gehört zu den ältesten technikgeschichtlichen Museen Europas.

DB-Museum Bearbeiten

Der Vorläufer des heutigen DB-Museum wurde 1899 als königlich-bayerisches Eisenbahnmuseum eröffnet und ist damit das älteste Eisenbahnmuseum Deutschlands. Heute ist es als Museum der Deutschen Bahn AG ein Firmenmuseum und zeigt unter anderem die Geschichte der Bahngeschichte.

In der Fahrzeugausstellung mit historischen Schienenfahrzeugen befinden sich etliche legendäre Exponate:

  • Teile des Salonzugs des bayerischen Königs Ludwig II. (Bayern)|Ludwig II.
  • die Stromlinienlokomotive Baureihe 05|05 001
  • ein Trans-Europ-Express|TEE-Dieseltriebzug aus den fünfziger Jahren
  • ein Nachbau des Adler, der Lokomotive der ersten deutschen Eisenbahn zwischen Nürnberg und Fürth (1935 wurden drei Nachbauten des Adlers angefertigt die alle noch erhalten sind)
  • ein Originalkohlewagen aus dem Jahr 1829 (Dauerleihgabe vom National Railway Museum York) aus dem Kohlebergwerk South Hetton in England, es ist das älteste erhaltene Eisenbahnfahrzeug auf dem europäischen Festland
  • die älteste im Original erhaltene Dampflokomotive Deutschlands Nordgau (Baujahr 1853)
  • die bayerische Schnellzuglokomotive Bayerische S 2/6|S 2/6
  • die rote Schnellzuglokomotive Baureihe 119|E 19 12

Eine weitere Abteilung stellt auf 1.000 m² die 1:10-Modellsammlung des DB Museums mit 160 Modellen aus, die überwiegend Ende des 19. Jahrhunderts entstanden sind und durch hohe Detailgenauigkeit bestechen. Die ersten entstanden 1882 durch Lehrlinge der königlich bayerischen Staatseisenbahn.

Lebendiges Museum zeigt sich in begehbaren Tunnel und Bahnübergängen; Signalen und Weichen, die bewegt werden können; mit Licht und Sound ausgestattete Modelle und Fahrsimulatoren.

Am Abend des 17. Oktober 2005 vernichtete ein Brand den Lokschuppen des Museums und die in ihm ausgestellten Lokomotiven und Waggons, darunter ein Nachbau des Adlers von 1935 und die jeweils letzten erhaltenen Exemplare der Güterzug-Dampflokomotivbaureihe DRG 45 und der E 75. Insgesamt fielen ca. 25 Exponate – vor allem Lokomotiven – sowie zahlreiche Ersatzteile dem Brand zum Opfer oder wurden zumindest schwer beschädigt.

Museum für Kommunikation Bearbeiten

Das Museum für Kommunikation im Verkehrsmuseum ging aus dem königlich-bayerischen Postmuseum hervor und wurde 1902 in das Verkehrsmuseum integriert. Es zeigt über 500 Jahre Geschichte der Post und der Nachrichtenübermittlung in Bayern vom Mittelalter bis in die Gegenwart. Im Mittelpunkt steht dabei die Entwicklung der Postbeförderung, des Reisens mit der Post, der Telegrafie und des Telefons. Ausgestellt sind auch Originalfahrzeuge wie Kutschen und Kraftfahrzeuge, sowie technische Geräte vom frühen Telegrafen über Fernvermittlungsanlagen bis hin zum Nachrichtensatelliten.

Weblinks Bearbeiten



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