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Tierpark Hellabrunn ist der Name des Zoos von München.

Lage Bearbeiten

Der Tierpark Hellabrunn liegt im Stadtbezirk 18 Untergiesing-Harlaching eingebettet im Landschaftsschutzgebiet der Isarauen beim alten Gasthaus Siebenbrunn, unterhalb des Steilufers, das oben vom Harlachinger St.Anna-Kircherl, einer Perle des Barock gekrönt wird, gegenüber des Stadtteiles Thalkirchen auf der anderen Isarseite, und erstreckt sich isaraufwärts bis zur Marienklause. Das Gelände wird durchzogen vom Auer Mühlbach. Wegen des hohen Grundwasserspiegels gibt es auf dem ganzen Areal sehr viele Brunnen, die das riesige Wasserkanalsystem speisen, mit dem der Tierpark seinen kompletten Bedarf an Wasser für die Anlagen und Tiere aus Eigenwasser decken kann.

Hellabrunn wurde zum ersten »Geozoo« umgestaltet. Das bedeutet keine Anordnung der Gehege und Tierarten mehr nach systematischen, sondern nach geographischen Gesichtspunkten.

Der Tierpark verfügt über einen Gesamtbestand von rund 7700 Wirbeltieren von 340 Arten. Der Besucher kann die Tiere oft über Wassergräben oder hinter Glas ohne störende Gitter oder Zäune in großen Gehegen mit altem Baumbestand unter relativ natürlichen Lebensbedingungen beobachten. Auch die Schautafeln unterscheiden sich von den herkömmlichen Artenbeschreibungen, die Besucher können hier viele Hintergrundinformationen erfahren.

Die natürlichen Lebensräume der Isarauenlandschaft bieten ideale Voraussetzungen für die Erhaltungszucht, der sich der Zoo immer mehr verschrieben hat. Das moderne Zoo-Konzept verzichtet bewusst auf übertriebene Artenvielfalt und orientiert sich nach Möglichkeit am Wohlbefinden der Tiere. Für den Silbergibbon führt der Tierpark das Europäische Zuchtbuch. Hellabrunn verzeichnet pro Jahr (2003) den Besuch von rund 1,4 Mio. Tierliebhabern.

Der Tierpark hat an allen Tagen im Jahr geöffnet.

Von November bis März: 09:00 Uhr bis 17:00 Uhr

Von März bis Oktober von 09:00 Uhr bis 18:00 Uhr und

vom 24.-31. Dezember von 09:00 Uhr bis 16:00 Uhr.

Attraktionen Bearbeiten

  • Das alte Elefantenhaus von 1914, ein architektonisches Meisterstück mit der zur Bauzeit größten freitragenden Betonkuppel der Welt mit indischen Elefanten und Giraffen.
  • Das neue Urwaldhaus mit Dschungelklima für Affen wie Schimpansen und Gorillas sowie einem großen Korallenriffbecken.
  • Das Aquarium mit Piranhafütterung und Quallenzucht.
  • Die 5000 m² große, 18 m hohe und zeltartige Vogelfreiflugvoliere mit Störchen, Ibissen, Reihern, Sichlern u.a.
  • Das Polarium mit Pinguinen, Robben und Eisbären.
  • Das Katzen-Dschungelzelt beherbergt unter transparentem Foliendach eine tropische Urwaldlandschaft mit freifliegenden Vögeln, während Löwen, Jaguare, Leoparden und Tiger hinter Panzerglas zu bewundern sind.
  • Das Glashaus der Riesenschildkröten mit interessanten Untermietern: einer Nacktmull-Kolonie. Diese kleinen afrikanischen Nager leben in der Natur als Staat in einem unterirdischen Staatensystem - im Zoo hingegen in Plexiglasröhren.
  • Bei Kindern ist besonders der Streichelzoo mit Damwild und Ziegen beliebt.
  • Weitere Tiere wie Flughunde, Panzernashörner, Elche, Braunbären, Langhaarpferde, Ziegen, Eisbären und Abruzzen-Gämsen und viele andere.
  • Unter bestimmten Verhaltensmaßregeln ist das Mitführen eigener Hunde gestattet.

Hellabrunn ist ein bedeutender Faktor für das Stadtleben und den Tourismus in München.

Weblinks Bearbeiten



Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Tierpark Hellabrunn aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

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