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Dählhölzli ist der Name des Berner Tierparks und des anliegenden Naherholungsgebietes an der Aare in Bern. Der Name des Gebietes leitet sich vom Berner Dialektwort für die Kiefer (Dähle) ab.

Geschichte Bearbeiten

Der Tierpark Dählhölzli wurde am 5. Juni 1937 eröffnet. Finanziert wurde er durch private Spenden und Legate. Die Gesamtfläche beträgt 15,5 Hektar. Zur Zeit sind 27 Tierpflegerinnen und Tierpfleger dort beschäftigt und es leben gegen 3000 Tiere dort. 1873 wurde unterhalb des Bierhübelis an der Engehalde ein kleiner Tierpark mit Hirschen und Bisons erstellt.

1900 vermachte William Gabus, Uhrenmacher aus Le Locle, der Stadt Bern 150.000 Fr. zur Errichtung eines Tierparks.

1937 konnte der Tierpark Dählhölzli eröffnet werden. Erster Leiter des Tierparks war der Tierarzt Dr. Paul Badertscher.

1938 wählte man den jungen Zoologen Dr. Heini Hediger als Verwalter. Er war für das Dählhölzli bis 1943 verantwortlich.

Von 1943 bis 1969 leitete Frau Professor Monika Meyer-Holzapfel die Geschicke des Tierparks. Die Anzahl Tierarten im Vivarium vergrösserte sich, ausserhalb desselben entstanden neue Gehege.

"Der Tierpark Dählhölzli ist des Berners Zoo"; dies war der Leitspruch von Prof. Hannes Sägesser, Tierparkdirektor von 1979 bis zu seinem plötzlichen Tod im Januar 1991.

In der Zeit des fünften Verwalters, Dr. Max Müller (1991 bis 1996), fand eine Trendwende Richtung exotische Tiere statt (Wallaby, Capybara).

1997 wurde Dr. Bernd Schildger Direktor des Tierparks Dählhölzli. Er leitet den Tierpark nach dem Motto: "Mehr Platz für weniger Tiere" - zum Wohle der Tiere und zur Freude der Menschen!

Das Dählhölzli heute Bearbeiten

Heute besitzt das Dählhölzli immer noch die selbe Grundfläche zuzüglich dem Bärengraben als Aussenstation, der Schwerpunkt liegt heute immer noch bei einheimischen und europäischen Tierarten. Das Konzept, Naherholungsgebiet für Familien mit dem pädagogischen Anspruch eines zoologischen Gartens zu verbinden, das von der Zoopionierin Monika Meyer-Holzapfel zwischen 1915 und 1935 ausgearbeitet wurde, wurde bis heute beibehalten. Im Moment herrscht Umbuchsstimmung, das "dank" dem im Mai 1999 für den Tierpark überraschenden Hochwassers, so wurde die Umgestaltung des Aareufers vorgezogen, als weitere folgten die Afrika-Savanne im Vivarium, eine neue Anlagen für Flamingos, Rauhfusshühner, Seehunde und Waldrappen getreu nach dem Motto "Mehr Platz für weniger Tiere"

Mehr Platz für weniger Tiere Bearbeiten

In diesem Jahr soll die Planung weitergehen, mit der Neugestaltung der Anlage für die Leoparden|Persischen Leoparden. Auch die Wisente sind schon bald an der Reihe, sie übernehmen das Gehege der Rothirsche. Dank Steg und Plattform wird sich eine neue Perspektive auf die mächtigen europäischen Waldtiere bieten. In den nächsten fünf Jahren sollen ausserdem eine Papageientaucheanlage, ein Gehege für die Moschusochsen, ein Wüstenhaus und ein Affenfelsen entstehen. Tierparkdirektor Bernd Schildger glaubt, dass die Papageientaucher, die er als europäische Pinguine bezeichnet, zu Publikumslieblingen werden könnten. Die flugfähigen Vögel sollen in einem grossen Wasserbecken nach lebenden Fischen tauchen. Sie sind bekannt dafür, dass sie Dutzende kleiner Fische in ihren grossen, bunten Schnäbeln tragen können. Als Rekord wurden 62 gezählt. Auf der anderen Seite bedeutet die Planung für das nächste Jahrzehnt auch, dass verschiedene Tierarten aus dem Tierpark Dählhölzli verschwinden werden. Für Pinguine, Wildschweine, Elche, Rothirsche, Bezoarziegen und voraussichtlich auch Steinböcke wird nach einem neuen Zuhause gesucht. Schildger schätzt, dass die Zahl der Tierarten auf unter zweihundert sinken wird. Noch in den 1990er-Jahren waren es um die 350 Tierarten gewesen.

Weblinks Bearbeiten



Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Tierpark Dählhölzli aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

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