FANDOM


Das Sportmuseum Schweiz ist mehr als ein gewöhnliches Museum: es ist ein Sammlungs- und Kompetenzzentrum für Sportkultur.

Im Begehlager auf dem Basler Dreispitz (Reinacherstrasse 1-3, 4142 Münchenstein) ist die gesamte Sammlung des Sportmuseums für Besucherinnen und Besucher zugänglich. Die rund 150'000 Objekte können von Gruppen wie auch von Einzelpersonen besucht werden. Nebst dem ist das Sportmuseum auch ein mobiles Museum. "Zu den Leuten hin": unter diesem Motto zeigt es verschiedene Ausstellungen zu verschiedenen Themen an den jeweils passendsten Orten.

Geschichte Bearbeiten

Die Idee eines Sportmuseums reifte im 1945 mit der Ausstellung "Das Turn- und Sportgerät, Funktion und Form einst und jetzt" im 1995 aufgelösten Gewerbemuseum Basel. Nachdem die Regierung von Basel-Stadt einen Startkredit für ein Museum gesprochen hatte, wurde das Schweizerisches Turn- und Sportmuseum (TSM) gegründet. Unter den Gründungsmitgliedern befanden sich Turninspektor August Frei (1874-1962), Radfahrer und Fahrradhändler Oskar Stählin (1889-1945) und der Zürcher Arzt Gustav Adolf Wehrli (1888-1949). Sie stellten ihre Sammlungen von Büchern, Zeitschriften, Dokumenten, historischen Fahrrädern und Sportgeräten als Grundstock zur Verfügung und bald kamen einige weitere Privatsammlungen hinzu.

Auch Max Ehinger (1908-1974), bis 1944 Ressortleiter für Sport bei den "Basler Nachrichten" und danach Chefredaktor der damals angesehenen Zeitschrift der Sport-Toto-Gesellschaft "TIP", engagierte sich im Museum.

Erster Kurator wurde Fritz Karl Mathys (1910-1993), und verhalf dem TSM in internationalen Kreisen zu einem bedeutenden Stellenwert. Infolge Personal- und Finanzmangel wurde aber weder systematisch gesammelt, noch ideal gelagert, geschweige denn fortlaufend restauriert und inventarisiert.

Im Jahre 1977 wurde dann das Museum in Sportmuseum Schweiz (SMS) umbenannt und 1979 erfolgte ein Wechsel der Museumsleitung. Die 34jährige immense Sammeltätigkeit lag weitgehend ungeordnet in einem Lagerraum in der alten Kaserne Basel. Erst 1980 konnte mit der festen Anstellung eines Handwerkers und der Finanzierung einer Werkstatt Ordnung ins Chaos gebracht werden.

Auch heute noch präsentiert sich die Sammlung des SMS lückenhaft, aber Sonderausstellungen halfen fortlaufend, fehlende Bestände zu ergänzen. Das Museum ist aber im Ganzen von hohem kulturgeschichtlichen Wert.

WeblinksBearbeiten

http://www.sportmuseum.ch

http://www.musee-suisse.com

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Sportmuseum Schweiz aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

Störung durch Adblocker erkannt!


Wikia ist eine gebührenfreie Seite, die sich durch Werbung finanziert. Benutzer, die Adblocker einsetzen, haben eine modifizierte Ansicht der Seite.

Wikia ist nicht verfügbar, wenn du weitere Modifikationen in dem Adblocker-Programm gemacht hast. Wenn du sie entfernst, dann wird die Seite ohne Probleme geladen.

Auch bei FANDOM

Zufälliges Wiki