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Das Schloss Schwarzenberg ist ein Schloss bei Scheinfeld im fränkischen Steigerwald. Der bauliche Ursprung des Schlosses war eine frühmittelalterliche Wehranlage, die später in ein repräsentatives Schloss umgebaut wurde. Der Ursprung der Burg ist noch gut zu erkennen: Wehrhafte Wälle, Kasematten und Wehrtürme zeugen noch vom einstigen Zweck. Der verzierte Palast des Schlosses steht auch aus Sicht der andersartigen Architektur in einem deutlichen Kontrast.

GeschichteBearbeiten

1150: Erste urkundliche Erwähnung einer Burganlage, die sich im Besitz der Grafen zu Castell befand.

1405-1421: Nach dem Besitz der Familie von Hohenlohe und derer von Vestenberg erwarb Ritter Erkinger von Seinsheim, Ahnherr des Hauses Schwarzenberg, die Burg.

1607: Zerstörung der mittelalterlichen Burg durch ein Feuer.

1608-1618: Graf Wolfgang Jacob von Schwarzenberg zu Hohenlandsberg ließ die Burg als Renaissanceschloss wieder aufbauen. Der bekannte Augsburger Stadtbaumeister Elias Holl erstellte die Pläne, die Bauausführung lag bei den Nürnberger Baumeistern Jakob Wolff, Vater und Sohn. Die Innenausstattung wurde nach dem Dreißigjährigen Krieg erneuert.

1670-1674: Aus Anlass der Erhebung des Hauses Schwarzenberg in den Reichsfürstenstand wurde als letzter Bauteil der "Schwarze Turm" erbaut. Er markiert den höchsten Gebäudeteil des Schlosses.

1986: Das Dokumentationszentrum zur Förderung der unabhängigen tschechoslowakischen Literatur zog in das Schloss ein. Für diesen Zweck ließ Karl Fürst zu Schwarzenberg Räume im Schloss einrichten. Im Schloss entstand auch ein kleiner Verlag zum Drucken von Untergrundliteratur.

HeuteBearbeiten

Karl Fürst zu Schwarzenberg bewohnt zeitweise das Schloss. Im Schloss befindet sich eine private Real-und Fachoberschule der Mathilde-Zimmer-Stiftung. Es werden Führungen durch das Schloss angeboten (sonn- und feiertags ab 14:00 Uhr oder nach Vereinbarung). Auskunft erteilt die Stadt Scheinfeld.

WeblinksBearbeiten

http://www.scheinfeld.de

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Schloss Schwarzenberg (Scheinfeld) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

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