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Das Schloss Oberhausen ist ein Schloss in Oberhausen, das der heutigen Großstadt seinen Namen gab und heute unter anderem ein renommiertes Kunstmuseum beherbergt.

Lage und Architektur Bearbeiten

Das Schloss Oberhausen liegt an der Konrad-Adenauer-Allee (B 223) zwischen den Stadtteilen Sterkrade, Osterfeld und Alt-Oberhausen. Die klassizistische Anlage besteht aus dem Haupthauses, dem Kleinen Schloss sowie dessen Flügelbauten. An der Innenseite des dreigeschossigen Haupthauses befindet sich zwischen zwei kurzen Flügeln das Foyer Vitrine aus einer modernen Glas-Stahl-Konstruktion von den Architekten Eller & Eller. Gegenüber dem Haupthaus befindet sich das Kleine Schloss dem über zwei Rundbögen die ehemaligen Wirtschaftgebäude angeschlossen sind. Durch diese Anlage entsteht zwischen den Gebäuden ein etwa 50 x 50 m großer Innenhof.

Kaisergarten Bearbeiten

Der 28 ha große Volkspark Kaisergarten schließt sich der Schlossanlage im Westen an und reicht von der Duisburger Straße bis an den Rhein-Herne-Kanal und von der Konrad-Adenauer-Allee bis zur Bahnstrecke Oberhausen Hbf-Sterkrade. Das ehemalige Jagdrevier der Schlossherren wurde 1898 anlässlich des 100. Geburtstags von Kaiser Wilhelm dem Ersten „Kaisergarten“ getauft. Der Kaisergarten besteht aus Wiesen, Baumgruppen sowie einem alten Emscherarm der mit den Teichanlagen verbunden ist. Seit den 1920er Jahren wurden in der Parkanlage Tiere gehalten und 16 ha des Geländes zum Wildgehege umgebaut. Im größten kostenlosen Tierpark des Ruhrgebiets befinden sich neben heimischen Wild auch Luchse, Wölfe und Steppenadler.

Kunstmuseum Bearbeiten

Der Besucher erreicht den Eingang Vitrine zum Kunstmuseum „Ludwig Galerie Schloss Oberhausen“ über den Innenhof der Anlage. Im Haupthaus des Schlosses befindet sich auf 3 Etagen eine Ausstellungsfläche von 2000 m². Bis 1996 bot das Kunstmuseum dem Besucher einen Überblick über die Bildende Kunst von der Antike bis zur Gegenwart mit Schwerpunkt auf die Kunst des 20. Jahrhunderts. Nachdem die Exponate der Städtischen Sammlung sowie die des Ludwig-Instituts ins Stadtarchiv beziehungsweise in andere Ludwig Museen kamen oder veräußert wurden, finden seit 1998 in dem „Museum auf Zeit“ thematische Wechselausstellungen in Zusammenarbeit mit den Ludwig Museen in aller Welt statt. Einen Schwerpunkt bildet dabei der Dialog zwischen den Kulturen der Welt sowie zwischen Hoch- und Trivialkunst. Direktor des Museums ist seit 1981 Bernhard Mensch.

Gedenkhalle Bearbeiten

Der südliche Seitenflügel des Kleinen Schlosses beherbergt seit 1960 eine Gedenkhalle für die Opfer des Nationalsozialismus. Im Obergeschoss befindet sich die Dauerausstellung „Widerstand und Verfolgung 1933-1945 in Oberhausen“ die durch Wechselausstellungen ergänzt wird.

Weitere Nutzungen Bearbeiten

Seit 1977 bietet das Schloss Oberhausen eine Artothek an. Ebenfalls aus den 1970er Jahren stammt die Künstlermalschule für Kinder und Jugendliche, deren Werke im Kleinen Schloss ausgestellt werden. Im nördlichen Seitenflügel befindet sich ein Speiserestaurant „Schlossgastronomie Kaisergarten“. Der Trausaal des Standesamtes im nördlichen Rundbogen gehört wegen der Kulisse des Schlosses zu den beliebtesten Orten im Stadtgebiet für Eheschließungen.

WeblinksBearbeiten

http://www.oberhausen.de/1443.html

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