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Das barocke Schloss Achberg befindet sich im äußersten Süden des Landkreises Ravensburg in der Gemeinde Achberg. Es ist im Besitz des Landkreises und kann zwischen Mai und Oktober am Wochenende besichtigt werden.

Geschichte Bearbeiten

Der Vorgängerbau des heutigen Schlosses aus dem 16. Jahrhundert, eine mittelalterliche Wehrburg, war namensgebend für die Herrschaft Achberg.

1691 erwarb der Landkomtur Franz Benedikt Freiherr von Baden die Herrschaft Achberg für den Deutschen Orden. Gemäß seines adligen Standes ließ er das damalige Schloss in der Zeit von 1693 bis 1700 ausbauen. So wurde z. B. der Festsaal des Schlosses mit reichen Stuckaturen ausgestattet. Seine Decke ist heute eine der detailreichsten im süddeutschen Raum.

Anschließend aber verlor das Schloss an Bedeutung, denn der Ritterorden nutzte die Anlage bis 1805 nur noch selten. Heute zeugt das Wappen des Ordens über dem Eingansportal des Schlosses von dessen Zeit unter dem Deutschen Orden.

1806 gelangte Achberg im Rahmen der Säkularisation zunächst in den Besitz des Fürstentums Hohenzollern-Sigmaringen und gehörte anschließend ab 1849 zu Preußen als dessen südlichster Teil.

Bis 1982 war Schloss Achberg im privaten Besitz des Hauses Hohenzollern. Sein Verkauf machte es anschließend zum Objekt von Bauspekulationen, ehe es 1988 der Landkreis Ravensburg erwarb.

Die Fördergemeinschaft zur Erhaltung des Schlosses Achberg e. V. setzte sich von 1989 bis 1994 erfolgreich für eine umfassende Sanierung und Instandsetzung der Anlage ein.


Heutige Nutzung Bearbeiten

Im Frühjahr 1995 wurde das Schloss Achberg wieder für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Seitdem findet dort jährlich eine Kunstausstellung des Landkreises statt, während der Rittersaal für Liederabende und Kammerkonzerte genutzt wird.

Ein Gastronomiebetrieb auf dem Schlossareal bietet regionale Spezialitäten aus dem Allgäu.

WeblinksBearbeiten

http://www.landkreis-ravensburg.de/servlet/PB/menu/1073594_l1/

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Schloss Achberg aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

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