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Das Ruhrlandmuseum in Essen gehört von seinem Sammlungsbestand und seiner Tradition her zu den breitgefächerten natur- und kulturhistorischen Museen mit unterschiedlichen Objektbeständen und Abteilungen.

Obwohl es sich in der kommunalen Trägerschaft der Stadt Essen befindet, versteht es sich als Regionalmuseum für das gesamte Ruhrgebiet und durch seine Dauer- und Wechselausstellungen als überregionales Natur- und Kulturhistorisches Museum im Ruhrgebiet. Es umfasst die Abteilungen Geologie, Archäologie, Geschichte und Fotografie.

ArchitekturBearbeiten

Untergebracht ist das Museum in einem Gebäude, das von dem Essener Architekturbüro Allerkamp, Niehaus, Skornia entworfen und 1984 fertiggestellt wurde. Es ist integriert in einen Gebäudekomplex, der auch das aus den 1960er Jahren stammende und 1998/99 vollständige renovierte Domizil des Museums Folkwang umfaßt.

Das Ruhrlandmuseum verfügt über rund 4.500 m² Ausstellungsfläche und einen Raum für Sonderausstellungen von 600 m².

DauerausstellungenBearbeiten

Die Dauerausstellungen des Ruhrlandmuseums zur Geologie und Geschichte verbinden die Erdgeschichte und die Sozialgeschichte der Industrialisierung des Ruhrgebietes. Ohne die Bodenschätze, die im Laufe von Jahrmillionen entstanden sind, wären die Industrialisierung und die Herausbildung des Ruhrgebietes nicht möglich gewesen.

Die geologische Dauerausstellung zeigt die Dynamik der Erdgeschichte und die Entwicklung des Lebens sowie die Eingriffe des Menschen in die Natur, für die das Ruhrgebiet exemplarisch steht.

Die historische Ausstellung zeigt die Arbeit und den Alltag um 1900 in der Hochphase der Industrialisierung. Der vorindustriellen Zeit widmet sich ein Stadt- und regionalgeschichtlicher Sammlungs- und Arbeitsbereich.

Die archäologische Dauerausstellung zeigt bemerkenswerte Sammlungen zur Ur- und Frühgeschichte der Region, aber auch zu den klassischen, vorderasiatischen und ägyptischen Kulturen.

Weitere BeständeBearbeiten

Darüber hinaus verfügt das Museum über eine Reihe von weiteren Sammlungen, die nicht in den Dauerausstellungen gezeigt werden. Fotografien zur Geschichte und Gegenwart des Ruhrgebietes werden im Fotoarchiv des Ruhrlandmuseums gesammelt, das sich als "fotografisches Gedächtnis" der Region versteht.

Das Mineralien-Museum und die Museumslandschaft Deilbach|Deilbachtal in Essen-Kupferdreh, ein geologischer Wanderweg um den Baldeneysee, der Halbachhammer im Nachtigallental und eine Museumswohnung in der Siedlung Margarethenhöhe sind Außenstellen des Museums, die das Angebot "vor Ort" abrunden.

Ausgehend von den einzelnen Abteilungen und Sammlungsbeständen zeigt das Ruhrlandmuseum regelmäßig Sonderausstellungen, die das Angebot thematisch erweitern und in größere historische und kulturanthropologische Zusammenhänge stellen.

Es finden regelmäßig Vorträge, Vortragsreihen und weitere Begleitveranstaltungen wie Filmreihen und lange Museumsnächte statt. Eine intensive museumspädagogische Arbeit vermittelt die Ausstellungsinhalte an unterschiedliche Zielgruppen und verschiedene Vermittlungsformen wie Führungen, Museumsgespräche in den Ausstellungen, Exkursionen, Lehrerfortbildungen, Schulprojekten, Workshops und Aktionstagen.

LageBearbeiten

  • Anschrift: Ruhrlandmuseum Essen, Goethestr. 41, 45128 Essen
  • ÖPNV: Haltestellen Rüttenscheider Stern oder Gemarkenplatz, Essen

WeblinksBearbeiten



Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Ruhrlandmuseum aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

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