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Das Museum Wiesbaden in der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden ist neben den Häusern in Kassel und Darmstadt eines der drei Hessischen Landesmuseen. Es ist ein Dreispartenhaus. Es gibt eine Kunstsammlung, eine Naturwissenschaftliche Sammlung und eine Sammlung Nassauischer Altertümer.

Abteilungen Bearbeiten

Kunstsammlung Bearbeiten

Die Kunstsammlung des Museums geht auf die ehemalige Sammlung des Frankfurt am MainFrankfurters Johann Isaak von Gerning zurück. Durch Ankäufe, Schenkungen und Leihgaben ist die Kunstsammlungen eine der wichtigen in Deutschland, vor allem im Gebiet des 19.- und 20. Jahrhunderts. In der Sammlung eher schwach vertreten sind die Altmeister des 15.- bis 18. Jahrhunderts. Zu den wichtigen Künstlern dieser Epoche, es sind vor allem Niederländer und Italiener, gehören: Barthelomeus Bruyn, ...

Das Museum beherbergt die größte Sammlung von Werken des russischen Künstlers Alexej von Jawlensky.


Naturhistorische Landessammlung MWNH Bearbeiten

Der Sammlungsschwerpunkt sollte primär auf dem Gebiet Nassaus liegen. Dieser Anspruch war allerdings schon mit der Gründung verwirkt, handelte es sich bei einer der umfangreichsten Gründungssammlungen um eine weltweit angelegte. Diese vom Frankfurter Bankier Johann Christian Gerning aufgebaute Insekten-, insbesondere Schmetterlingssammlung gehört auch heute noch zu den Schmuckstücken des Museums - nicht nur aus wissenschaftlicher -, auch aus kulturgeschichtlicher Sicht. Enthält diese Sammlung doch auch einiges Material aus den Händen von Maria Sibylla Merian.

Neben der noch etwas in den Kinderschuhen stehenden öffentlichen Ausstellung diente das Museum auch als Versammlungsort der verschiedenen Interessensgruppen, wie beispielsweise der botanischen Sektion. Herbare waren die Arbeitsgrundlage der Pharmakologen und die medizinische Bedeutung der Botanik war noch allgemein bekannt. Mit etwa 100.000 Pflanzenpräparaten findet sich in Wiesbaden auch heute noch ein Dokument mit überregionaler Bedeutung für die Botanik und Pharmazie.

Einhergehend mit den Naturobjekten konnten auch zahlreiche wissenschaftliche Schriften gesammelt werden, die den Grundstock der heute noch oft genutzten Bibliothek bildeten. Einem einzelnen war es meist gar nicht möglich, sich die notwendige Literatur zu beschaffen. Auch diente das Museum dem Zeitschriftentausch mit anderen naturwissenschaftlichen Vereinigungen. Diesem ab 1930 der Landesbibliothek übertragenen Schriftentausch ist es auch zu verdanken, daß nicht nur Vereinsmitgliedern naturwissenschaftliche Literatur zur Verfügung stand.

Die MWNH besitzt Sammlungen aus den Bereichen: Zoologie, Botanik, Geologie, Mineralogie, Paläontologie und Ethnographica. Seit 1829 werden von den Mitarbeitern diese Sammlungen gepflegt und weiterentwickelt. Mit dem heutigen Bestand gehört die MWNH zu den 15 größten naturkundlichen Sammlungen in Deutschland. Insbesondere durch die Bearbeitung zahlreicher Wissenschaftler finden sich sehr viele Typen (Musterexemplare), deren Erhalt und Pflege besondere Beachtung finden (u.a. die Sammlung Carl Ludwig Kirschbaum). Ein Großteil der Objekte ist in Katalogen und auf Karteikarten dokumentiert. Zahlreiche Daten konnten zwischenzeitlich auch EDV erfaßt werden. Größere Lücken bestehen insbesondere in den Bereichen der Geologie und bei den Wirbellosen Tieren. Die Anzahl der Objekte läßt sich daher in manchen Bereichen nur schätzen, insgesamt berherbergen die Sammlungen etwa 1 Mio. Objekte.

Die Naturwissenschaftliche Sammlung bietet derzeit Daueraustellungen auf einer Gesamtfläche von 800 qm. Dabei handelt es sich um einen Saal mit Exponaten zur der Geologie, Mineralogie und Paläontologie im Hochparterre, die Wirbeltiere Mitteleuropas im 1. Obergeschoss und einen Saal mit Tieren der großen Bewuchszonen (Bioma) im 2. Obergeschoss (Tropischer Wald, Savanne, Wüste, Arktis).

WeblinksBearbeiten

http://www.museum-wiesbaden.de

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