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Das Lentos ist ein Museum für moderne und klassische Kunst in Linz. Das Museum beherbergt die Sammlung der neuen Galerie der Stadt Linz.

Der Name Lentos leitet sich vom keltischen Wort lentos (biegsam, gekrümmt) ab, das wahrscheinlich der ursprüngliche Name für Linz war.

Geschichte Bearbeiten

Die neue Galerie wurde 1947 als Sammlung für moderne Kunst gegründet. Ihren Grundstock bildet die „Sammlung Gurlitt“, eine Sammlung des Berliner Kunsthändlers Wolfgang Gurlitt, die von der Stadt Linz 1952/53 aufgekauft wurde. Ursprünglich enthielt die Sammlung 120 Kunstwerke, unter anderem von Gustav Klimt, Egon Schiele und Max Pechstein. Die Stadt Linz beschloss 1953 die Weiterführung der Sammlung als öffentliches Museum, bei gleichzeitiger reger Sammlungstätigkeit.

Das Museum erhielt ursprünglich den Namen Neue Galerie der Stadt Linz - Wolfgang-Gurlitt-Museum. 1960 kam es zu Unstimmigkeiten zwischen der Stadt Linz und Gurlitt. Die Stadt versuchte, den Namen der Sammlung in Neue Galerie der Stadt Linz zu ändern, unterlag jedoch beim darauf folgenden Rechtsstreit.

Ab 1979 war das Museum im Gebäudekomplex des Lentia 2000 untergebracht, einer Mischung aus Wohnhaus, Museum und Einkaufszentrum. Ziel war damals, Kunst mit dem Alltag zu vereinen. Diese Vereinigung erwies sich nach Meinung der Stadt allerdings als weniger erfolgreich als gedacht. Darüber hinaus wurden die Räume in diesem Gebäude zu klein, die geringe Raumhöhe schränkte die Möglichkeiten weiter ein.

Die Stadt Linz entschloss sich 1998 deshalb zum Bau des Lentos am rechten Donauufer, das am 18. Mai 2003 eröffnet wurde. Durch den Neubau rückte das Museum von Urfahr wieder näher in Richtung Stadtzentrum. Den Architekturwettbewerb gewannen die Zürcher Architekten Jürg Weber und Josef Hofer, deren Beitrag eine streng geometrische Form vorsah. Das Gebäude hat die Form eines Quaders, der in der Mitte durchbrochen ist. Dadaurch entsteht ein Durchblick von der Stadt in Richtung Donau. Die Außenwand des Lentos ist glasverkleidet. Am Tag ist auf den Glasflächen der wiederkehrende Schriftzug Lentos zu lesen; in der Nacht wird das Gebäude von hinter dem Glas liegenden Beleuchtungskörpern indirekt in verschiedenen Farben beleuchtet. Das Lentos verfügt über 8000 Quadratmeter zugänglicher Fläche, davon sind 2600 m² Ausstellungen vorbehalten.

WeblinksBearbeiten

http://www.lentos.at

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Lentos aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

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