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Das Landesmuseum für Technik und Arbeit von Baden-Württemberg in Mannheim bietet Anschauungsmaterial zur Industrialisierung des deutschen Südwestens.

Das Museumsgebäude wurde von der Berliner Architektin Ingeborg Kuhler entworfen. Die Planungs- und Bauzeit dauerte von 1982 bis 1990.

Die Dauerausstellung Bearbeiten

Bei Besuchern, die das Gebäude von oben nach unten durchwandern, kann sich der Eindruck einer Zeitreise durch die Industrialisierung des Landes einstellen.

Exemplarische Stationen des technischen, sozialen und politischen Wandels seit dem 18. Jahrhundert sind: Uhren, Papierherstellung, Weberei. Es gibt Inszenierungen von Wohn- und Arbeitsstätten zu sehen, außerdem werden Maschinen aus Produktion, Verkehr und Büro vorgeführt. Dadurch lassen sich die tiefgreifenden Veränderungen der Lebens- und Arbeitsverhältnisse bis in die Gegenwart hinein erlebnishaft nachvollziehen.

Das Gebäude Bearbeiten

Das Gebäude ist in weiß gehalten. Von außen betrachtet wirken die einzelnen Stockwerke wie schiefe Ebenen. Dahinter steht das Konzept des "arbeitenden" Museums. Das heißt, das Gebäude soll wie eine Einladung wirken, in einer abwärts verlaufenden "Raum-Zeit-Spirale" durch die Sozial- und Industriegeschichte des deutschen Südwestens zu wandern.

Das Museum zeigt wie ein veredelter Rohbau sein Tragwerk. Das gilt allerdings nicht für den Kopfbau im Westen. Der Hauptteil des Gebäudes besteht aus einer Stahlskelett-Verbund-Konstruktion mit ausbetonierten Doppel-T-Stützen und -Trägern, die trotz schwerer Lasten und großer Spannweiten die erforderliche Tragfähigkeit und Steifheit gewährleistet.

Literatur Bearbeiten

  • Ministerium für Wissenschaft und Kunst in Baden-Württemberg: Landesmuseum für Technik und Arbeit in Mannheim. Karlsruhe 1986
  • Landesmuseum für Technik und Arbeit in Mannheim: Rundgang. Mannheim 1992
  • Gerhard Zweckbronner: Ausstellungskatalog. Mannheim 2001, ISBN 3-9804930-6-7

Weblinks Bearbeiten



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