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Die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen umfasst zwei Kunstmuseen in Düsseldorf, das K20 am Grabbeplatz und das K21 im Ständehaus. Sie wurde 1961 vom Land Nordrhein-Westfalen gegründet.

K20 Bearbeiten

Nach der Erweiterung durch ein weiteres Museum im Ständehaus, wurde das Museum umbenannt in K20. Dies ist die Abkürzung für "Kunst des 20. Jahrhunderts" und bezieht sich damit auf die Sammlung des Museums.

Sammlung Bearbeiten

Der Schwerpunkt der Sammlung liegt in der klassischen Moderne. Die Werke der Kunst vor 1945 reichen von Fauvismus, Expressionismus, Pittura Metafisica und Kubismus über Werke der Künstlergruppe "Der blaue Reiter" bis zum Dadaismus und Surrealismus. Die Sammlung der Arbeiten Paul Klees beinhaltet knapp 100 Werke. Dieser hatte an der Düsseldorfer Kunstakademie als Professor gelehrt, bis er 1933 angesichts der nationalsozialistischen Entwicklungen in seine Heimatstadt Bern zurückkehrte.

Die Kunst nach 1945 wird vor allem durch Exponate der amerikanischen Malerei präsentiert. Neben Werken von Jackson Pollock und Mark Rothko werden auch Arbeiten von Robert Rauschenberg und Andy Warhol ausgestellt. Die europäische Kunst ist neben anderen durch Markus Lüpertz, Per Kirkeby, Gerhard Richter und Joseph Beuys vertreten, dessen Spätwerk "Palazzo Regale" durch weitere 60 Werke ergänzt wird, die sich über eine Dauerleihgabe des Düsseldorfer Sammlers Günter Ulbricht in der Sammlung befinden.

1989 gründete die Kunstsammlung ein neuartiges Projekt. In unregelmäßigen Abständen lädt sie Künstler aus aller Welt zur Herstellung eines neuen Werks für die größte Ausstellungshalle ein. Daran teilgenommen haben beispielsweise Dani Karavan, Richard Serra, Richard Long und Daniel Buren.

Neben der ständigen Ausstellung finden auch international beachtete Wechselausstellungen statt, so z.B. 2004 Rebecca Horn, 2005 Gerhard Richter, Bernhard Heisig und Henri Matisse.

Bibliothek Bearbeiten

Das K20 verfügt des Weiteren über eine Spezialbibliothek mit Literatur zur Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts. Der Bestand umfasst über 100.000 Bände. Darunter befinden sich Monografien, Nachschlagewerke, Ausstellungskataloge, Zeitschriften, Bulletins und audiovisuelle Medien wie Videos und CDs.

K21 Bearbeiten

Das Museum im Ständehaus wurde am 18. April 2002 unter dem Namen K21 vom damaligen Bundespräsidenten Johannes Rau eingeweiht, dem das Gebäude aus seiner Zeit als NRW-Ministerpräsident bekannt war. Für das breite Publikum wurde es am 21. April eröffnet. Es befasst sich mit moderne Kunst|moderner Kunst des späten 20. und 21. Jahrhunderts.

Sammlung Bearbeiten

Das K21 zeigt internationale Kunst ab etwa 1980. Es beinhaltet bedeutende Werke Marcel Broodthaers und Nam June Paik. In der Gründungsphase erwarb das Museum erste Werke zeitgenössischer Kunst. Dazu zählen fotografische Werke von Andreas Gursky, Candida Höfer, Thomas Ruff, Thomas Struth und Jeff Wall, sowie eine Videoinstallation von Eija-Liisa Athila und eine Skulptur von Thomas Schütte.

Im April 2004 wurde die Ausstellung um die Sammlung Ackermanns erweitert. Diese enthält über 100 Werke unter anderem von den Künstlern Katharina Fritsch, Robert Gober, Paul McCarthy, Reinhard Mucha, Thomas Ruff, Thomas Schütte, Jeff Wall und |Franz West.

Besonders stolz ist das Museum auf eine Gruppe von Werken aus dem Bereich der Arte Povera (Jannis Kounellis, Mario Merz, Michelangelo Pistoletto), da diese, ähnlich wie die Werke von Broodthaer und Paik, an die vorausgehenden künstlerischen Strömungen und somit an das Programm des K20 anknüpfen.

Wie im K20, finden auch im K21 Wechselausstellungen statt, beispielsweise 2005 Luc Tuymans, Darren Almond, Nara Sugito.

Weblinks Bearbeiten



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