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Das Kulturhistorische Museum der Hansestadt Stralsund ist neben dem Meeresmuseum Stralsund das bedeutendste Museum der Stadt und hat seinen Hauptsitz in einem ehemaligen Kloster der Dominikaner, dem Katharinenkloster. Es gilt als das älteste Museum dieser Art in Mecklenburg-Vorpommern.

Das Museum wurde im Jahre 1859 als Provinzialmuseum für Neuvorpommern und Rügen gegründet und diente gleichzeitig als Forschungsstätte. Hierbei diente vor allem die Schenkung des damaligen Generalgouverneurs von Schweden Graf von Löwen an die Stadt Stralsund als Fundament. Dieser vermachte 1761 in seinem Testament seine umfangreiche Kunstsammlung der Stadt. Seit 1924 ist das Kulturhistorische Museum in den ehemaligen Klausurgebäuden des Katharinenklosters untergebracht. In den 1980er und 1990er Jahren wurde das Ausstellungsgelände stetig erweitert. Heute ist das Museum in vier historischen Gebäuden Stralsunds untergebracht, die sämtlich unter Denkmalschutz stehen.

Es beherbergt sowohl ständige Ausstellungen wie auch Sonderausstellungen zu wechselnden Themenbereichen. Die ständigen Ausstellungen widmen sich der Ur- und Frühgeschichte der Region sowie der Geschichte der Stadt; Themen hierbei sind die Archäologie, die Volkskunde sowie die Kulturgeschichte Vorpommerns. Die Sonderausstellungen befassen sich vor allem mit der Bildende Kunst|Bildenden Kunst.

Die Ausstellungen im Katharinenkloster thematisieren neben der Früh- und Stadtgeschichte das Kunsthandwerk der Region- hier ist der Hiddenseer Goldschmuck zu nennen - die Bildende Kunst - hauptsächlich Gemälde von Caspar David Friedrich sowie Philipp Otto Runge - sowie historisches Kinderspielzeug.

Im Historischen Speicher des Museums, einem weiteren Ausstellungsgebäude, ist der Fokus der Ausstellung auf die Volkskunde Vorpommerns gerichtet.

Im Marinemuseum auf der Insel Dänholm wird sich des Themas der Geschichte der Marine in Stralsund und Umgebung angenommen.

Das vierte Ausstellungsgebäude des Museums, das Liste bedeutender Gebäude und Orte in Museumshaus (Krämerhaus), ist eines der ältesten Häuser der Stadt. Die ältesten Gebäudeteile dieses gotischen Giebelhauses stammen aus dem 14. Jahrhundert. Im Museumshaus wird die jahrhundertealte Kulturgeschichte der Stadt und der Umgebung nahe gebracht. Hier widmet man sich im Besonderen den regionalen Traditionen. Hervorzuheben sind die hier ausgestellten Einrichtungsgegenstände, die vorrangig aus dem Raum der Halbinsel Darß sowie des Mönchgutes stammen und zum Teil aus den Anfangsjahren des 20. Jahrhunderts datieren.



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