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Kloster Loccum ist ein ehemaliges Kloster der Zisterzienser in der Stadt Rehburg-Loccum, Niedersachsen, in der Nähe des Steinhuder Meeres.

Auf eine Stiftung der Grafen von Hallermund zurückgehend, wurde es 1163 als Filialgründung des Klosters Volkenroda errichtet. Kloster Loccum wurde schnell sehr wohlhabend und unterstand dem direkten Schutz des Reiches und des Papstes und führte den Titel eines Freien Reichsklosters. Im 16. Jahrhundert wurde das Kloster evangelisch, behielt sein Klostererbe und seinen Wohlstand bis zur Agrarreform im 19. Jahrhundert, wird seit dieser Zeit allerdings als calenbergischer Landstand geführt. Die landständische Eingliederung war verbunden mit der Übernahme des Vorsitzes in der Ständeversammlung, dem Calenberger Landtag, durch den jeweiligen Abt des Klosters, eine Aufgabe, die bis heute wahrgenommen wird.

Das Kloster ist bekannt für seine gut überlieferte, bis in die spätromanische Zeit zurückreichende Bauanlage mit Kirche, Kreuzgang und den anliegenden Räumen sowie den Wirtschaftsgebäuden. Auch die zum Kloster gehörende Teich- und Waldlandschaft in der Umgebung erlaubt wertvolle Einblicke in die ursprüngliche Organisation des Klosters als Wirtschaftsbetrieb.

Die Klosterkirche St. Maria und Georg (heute Pfarrkirche St. Georg) wurde wohl in den Jahren von 1230/40 bis 1280 errichtet.

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