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Das Historische Museum in Regensburg am Dachauplatz zeigt Geschichte, Kunst und Kultur von Regensburg und Ostbayern von der Steinzeit bis heute. Das 1931 gegründete Museum befindet sich im ehemaligen Minoritenkloster St. Salvator. Das Kloster wurde bereits 1226 gegründet und 1803 säkularisiert. Die dreischiffige gotische Pfeilerbasilika stellt das größte Gotteshaus des Ordens in Süddeutschland dar. Sehenswert ist auch der Kreuzgang mit spätgotischem Klosterbrunnen sowie zwei der Kirche vorgelagerte gotische Räume, die bedeutende mittelalterliche Plastiken beherbergen.

Im Erdgeschoß befindet sich eine archäologische Sammlung, die anhand von Fundstücken die Entwicklung des städtischen Raumes in Vorgeschichte, Römerzeit und Frühmittelalter dokumentiert.

Das Museum beherbergt im 1. Obergeschoß die Abteilungen für Stadtgeschichte und Volkskunde. Darunter ein Modell Regensburgs um 1700 im Maßstab 1:4000 von 1930 und weitere Modelle und Karten. Gemälde mit Ansichten der Stadt und Umgebung von Leo von Klenze und von Josef Ostermayr. Darstellung der Geschichte der Kirche, Zünfte, Wirtschaft und Wohnkultur der Stadt. Sammlungen von Möbeln, Trachten, Votivtafeln und Hinterglasmalerei aus dem ostbayerischen Raum.

Das 2. Obergeschoß zeigt mittelalterliche Sakralkunst und Wandteppiche sowie Werke Albrecht Altdorfers und der Donauschule sowie eine Sammlung von Kunsthandwerk aus der Region (u. a. Glaskunst, Bildschnitzerei und Keramik).

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