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Das Historische Museum am Hohen Ufer in Hannover versammelt Bestände zur Geschichte der Stadt Hannover und der früheren Welfen|welfischen Gebiete des heutigen Landes Niedersachsen.

SammlungenBearbeiten

Das Museum ist in drei Abteilungen gegliedert:

Abteilung 1 - Hannover: Vom Fürstentum zum Königreich

  • Entwicklung vom Fürstentum Calenberg um 1600 bis zum Ende des Königreichs Hannover 1866

Abteilung 2 - Hannover: Vom Marktflecken zur Messestadt

  • Thema 750 Jahre Hannover – von der Siedlung to den hogen overen bis zur Großstadt Hannover

Abteilung 3 - Hannover: Leben auf dem Lande

  • "wie die Landbevölkerung Niedersachsens vom 17. bis zum 20. Jahrhundert gelebt hat"

Sonntags finden Führungen durch das Museum statt.

LageBearbeiten

Das Historische Museum befindet sich - sein Namenszusatz zeigt es an - an einer für die Geschichte der Stadt zentralen Stelle: am Hohes Ufer|Hohen Ufer der Leine (Fluss)|Leine, dem Ort, wo um 950 die mittelalterliche Besiedlung Hannovers begann. Dies war eine Stelle am Leineübergang der Fernstraße zwischen Hildesheim und Bremen, die hier von einem Lehnshof gesichert wurde. Auch wenn die Ableitung des Namens der Stadt "Hanovere" oder "Honovere" vom "hohen Ufer" nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen nicht zutreffen sollte, so ist und bleibt die Lage des Museums an dieser Stelle doch einzigartig. Der in das Museum integrierte Beginenturm ist der letzte erhaltene Turm der mittelalterlichen Stadtbefestigung. Gleichzeitig ist er Teil des herzoglichen Zeughauses mit seiner hohen Bruchsteinmauer zum Hohen Ufer hin, bei der es sich um Reste der Stadtmauer handelt. Gegenüber dem Museum liegt die "Traditionsinsel" der historischen Altstadt Hannovers mit der Burgstraße, bestehend aus zahlreichen in der 1960er Jahren rekonstruierten Fachwerkhäusern sowie das wiedererstandene Leibnizhaus (Hannover)|Leibnizhaus am Holzmarkt.

GebäudeBearbeiten

Der Museumsbau wurde 1964-67 vom Architekten Dieter Oesterlen als Neubau errichtet. Dabei wurde der Beginenturm und der Rest des herzoglichen Zeughauses an der Stelle eines im Krieg zerstörten Wohnblocks der Altstadtbebauung mit einbezogen. Das Museum hat einen polygonalen Grundriss um einen fünfeckigen Innenhof, die markante Fassade zeigt in drei Stockwerken abwechselnd breite Sandsteinflächen und schmale Fensterbänder sowie eine Staffelung aus der Perspektive der nördlichen Burgstraße. Im Jahre 1991 wurde es umgebaut und 2002 erfolgte eine Neugestaltung der einzelnen Abteilungen. Dies betraf die Abteilung Landesgeschichte im Erdgeschoss und ein Teil der Stadtgeschichte in der 1. Etage. Im Herbst 2005 ist die Ausstellung "Ritter, Bürger, Fürstenmacht" der Stadtgeschichte eröffnet worden.

Der "Verein der Freunde des Historischen Museums" unterstützt die Arbeit des Museums finanziell und ideell.

Text des beleuchteten Gottfried Wilhelm Leibniz-Zitates an der Museumsrückseite:

Es gibt nicht Ödes, nichts Unfruchtbares, nichts Totes in der Welt, kein Chaos, keine Verwirrung, außer einer Scheinbaren, ungefähr wie sie in einem Teiche zu herrschen schiene wenn man aus einiger Entfernung eine verworrrene Bewegung und sozusagen ein Gewimmel von Fischen sähe, ohne die Fische selbst zu unterscheiden G.W.L.

WeblinksBearbeiten



Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Historisches Museum Hannover aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

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