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Die Glyptothek in München mit ihrer Sammlung griechischer und römischer Skulpturen wurde im Auftrag von Kronprinz Ludwig, dem späteren König Ludwig I., am Königsplatz errichtet. Der Architekt Leo von Klenze schuf ab 1815 diesen Platz in der Art eines antiken Forums, an dessen Nordseite die Glyptothek liegt. Nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg erfolgte die Wiedereröffnung 1972. Der Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg wurde massgeblich vom späteren Museumsleiter Dieter Ohly (Leitung 1962-1978) betrieben. Die Ny Carlsberg Glyptotek in Kopenhagen wurde in Anlehnung an die Münchener Glyptothek benannt.

Die 1820 bis 1830 durch Peter Cornelius ausgeführten bedeutenden Fresken Die Götter Griechenlands wurden im zweiten Weltkrieg zerstört und nicht wiederhergestellt. Es sind nur vereinzelte Fragmente erhalten und die Nationalgalerie in Berlin besitzt die Kartons. Wichtige ausgestellte Werke sind die Medusa Rondanini und vor allem der Barberinische Faun. 1813 wurden die wertvollen Giebelfiguren vom Aphaia-Tempel in Ägina, die so genannten Ägineten, erworben. Weitere Hauptwerke sind der Münchner Kouros, das Grabrelief der Mnesarete und Die trunkene Alte.

WeblinksBearbeiten

http://www.antike-am-koenigsplatz.mwn.de/

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