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Das Glockenmuseum Herrenberg befindet sich in der Stiftskirche von Herrenberg (Baden-Württemberg).

Das Museum zeichnet sich vor anderen dadurch aus, dass die Ausstellungsstücke nicht ausgedient haben, sondern ihre hergebrachte Aufgabe erfüllen. Die Besucher können beobachten, wie die Glocken dem Uhrenschlag dienen und wie sie zu verschiedenen Tages- und Jahreszeiten nach einer festgelegten Läuteordnung schwingend geläutet werden. Aufbauend auf der Gloriosa mit dem Grundton b0 bilden die Schlagtöne der Glocken eine Tonleiter über drei Oktaven.

Die Glockensammlung umfasst neben dem ursprünglichen Herrenberger Geläut und verschiedenen neu gegossenen Glocken auch Einzelstücke aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten. Besonders beachtenswert sind drei gotische Zuckerhutglocken und der Nachguß einer über 800 Jahre alten Bienenkorbglocke aus Thüringen, aber auch einige hervorragende Exemplare neuerer Glockengießerkunst. Die zehn neuen Glocken des Zimbelgeläutes z.B. wurden von acht verschiedenen Glockengießern in Deutschland, Österreich und der Schweiz gegossen. Historisch gesehen kann die ganze deutsche Glockengeschichte in Beispielen gezeigt werden, insgesamt ist das Geläut mit über 30 läutbaren Glocken das größte in Deutschland.

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