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Der Zoo Frankfurt (offizieller Name Zoologischer Garten Frankfurt am Main) wurde 1858 eröffnet und ist damit (nach dem Berliner Zoo) der zweitälteste Tierpark Deutschlands. Er befindet sich am östlichen Rand der Frankfurter Innenstadt, in gerader Verlängerung der Haupteinkaufsstraße Zeil, am Alfred-Brehm-Platz 16 und ist über die U-Bahn-Station U6, U7 / Straßenbahnhaltestelle 14 "Zoo" ans öffentliche Nahverkehrsnetz angebunden.

NeubautenBearbeiten

Die 1950 von Dr.Grzimek wiedergegründete Zoologische Gesellschaft Frankfurt veranstaltete Tombolen und Spendenaktionen und stiftete die Einnahmen, die Millionenhöhe erreichten, dem Wiederaufbau. An Neubauten ab den 1950er Jahren kamen (zum Teil erstmalig in Deutschland) hinzu:

  • Giraffenhaus 1953
  • Exotarium 1957 mit der ersten Polaranlage für Pinguine
  • Vogelhaus 1961 mit großer Freiflughalle
  • Menschenaffenhaus 1966 mit riesigen Glasscheiben und ohne Gitter.
  • Freianlage für Menschenaffen 1970
  • 1978 Grzimek-Haus für Kleinsäugetiere mit einer Nachtabteilung (auch Tag-Nachthaus genannt) ermöglicht das Beobachten nachtaktiver Tiere
  • 2001 Katzendschungel, eine naturnahe Anlage für Löwen und Tiger

In den 1970er Jahren war oft die Rede von einer Verlagerung des Zoos in Außenbezirke. Ein Anfang war 1974 gemacht als man Büffel, Störche und Rotwild ins Niddatal verlegte. Auch ein Plan zum kompletten Umzug nach Niederursel war bereits fertig erarbeitet. Doch Umplanungen (unter anderem die Bundesgartenschau) und die Erschließung neuer Wohngebiete (Niederurseler Hang) versprachen profitabler zu sein und so wurde das Projekt fallen gelassen. Die Zoodirektion zog die Konsequenzen und konnte, da sie sich artgerechter Haltung verpflichtet sah, zahlreiche Tierarten nicht mehr beherbergen. So gibt es im Frankfurter Zoo seit Mitte der 1980er Jahre keine Elefanten mehr. Der Plan für einen neuen Landschaftszoo am Niederurseler Hang wurde nach einigen Planungsvorarbeiten nicht weiterverfolgt, und auch die Überlegungen für eine Zoofiliale in unmittelbarer Nähe zur Autobahn A5 am so genannten Geiersberg sind bisher nicht konkretisiert worden. In den kommenden Jahren plant der Zoo, eine neue Bärenanlage und ein neues Gelände für die Menschenaffen herzurrichten - letzteres ist dringend nötig, weil die Tierhaltungsgenehmigung im alten Haus in wenigen Jahren ausläuft.

Pädagogische ArbeitBearbeiten

Ab 1960 wurde eine wissenschaftlich und pädagogisch gebildete Referentin beschäftigt. Diese sorgte nicht nur für die Weiterbildung der Lehrer in Arbeitsgruppen, sondern sie führte auch Klassen durch den Zoo und unterrichtete die Schüler am lebenden Tier. Alle Frankfurter Schulklassen müssen bis heute zum unterrichtlichen Besuch des Zoologischen Gartens und des Exotariums keinen Eintritt zahlen. In unregelmäßiger Folge erscheinen zudem Unterrichtsmaterialien, die dem Lehrer den Biologieunterricht vorbereiten helfen. Der ehemalige Hessische Ministerpräsident Dr.Georg August Zinn bezeichnete seinerzeit den Frankfurter Zoo als "Die größte Schule Hessens".

WeblinkBearbeiten



Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Frankfurter Zoo aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

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