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Das Deutsche Medizinhistorische Museum in Ingolstadt führt die Geschichte der Medizin von der Antike bis heute vor Augen.

Das Museum befindet sich seit 1973 in der Alten Anatomie in Ingolstadt. Dieses spätbarocke Schlösschen wurde in den Jahren 1723 bis 1736 nach Plänen von Gabriel de Gabrieli von der medizinischen Fakultät der ehemaligen bayrischen Landesuniversität erbaut und bis 1800 als Universitätsinstitut genutzt. Nachdem die Universität nach Landshut verlegt worden war, diente das Gebäude, zu dem auch ein Medizinalgarten gehört, als Bauernhof, ehe es seiner heutigen Verwendung zugeführt wurde. Sehenswert am Gebäude ist besonders der ehemalige Hörsaal mit seinem barocken Deckenfresko. Die Ausstellung umfasst Objekte aus der europäischen, chinesischen und ägyptischen Antike und aus späteren Zeiten, chirurgische Instrumente und Objekte zur Zahn- und Augenheilkunde sowie anatomische Lehrmittel wie Skelette, Präparate und Schautafeln. Das Skelett Thomas Haslers, der als "Riese vom Tegernsee" ins Guinness-Buch der Rekorde einging, gehörte ebenfalls lange Zeit zu den Exponaten des Museums. Ein Duft- und Tastgarten für Blinde ergänzt heute die Außenanlagen.



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