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Die Burgruine Leuchtenberg in Leuchtenberg ist die größte und am besten erhaltene Burgruine der Oberpfalz. Die Burg liegt auf dem Gipfel des 585 Meter hohen Berges Leuchtenberg und ist einer der bekanntesten Aussichtspunkte der Region.

Die Burg wurde von den Landgrafen von Leuchtenberg, einem einflussreichen mittelalterlichen Adelsgeschlecht, in der Bauart mittelalterlicher Ritterfestungen um 1300 erbaut. Vermutlich dürfte sich auf dem Berg aber schon vorher eine Befestigungsanlage befunden haben. Allerdings verließen die Landgrafen die Burg bereits 1322 wieder, um fortan im nahegelegenen Pfreimd zu residieren. Das Adelsgeschlecht ging 1649 unter. Nach dem Tod des letzten Landgrafen verfiel die Burg zusehends. 1842 wurde sie bei einem Großbrand völlig zerstört.

Nach dem Sturz Napoleons bekam Eugène Beauharnais in 1817 von dessen Schwiegervater König Maximilian I. Joseph von Bayern den Titel "Herzog von Leuchtenberg".

Im 20. Jahrhundert wurde damit begonnen, die restliche Substanz zu sichern und Teile der Burg wieder aufzubauen. Heute wird die Burgruine als Freilichtbühne genutzt und ist Veranstaltungsort der alljährlich stattfindenden Burgfestspiele Leuchtenberg.

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