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Der Bremecker Hammer ist im Bereich der Stadt Lüdenscheid der letzte Zeuge der eisengewerblichen Tätigkeit aus vorindustrieller Zeit. Er geht bis in das Jahr 1753 zurück. 1972 wurde er stillgelegt. Jedoch schon sechs Jahre später erwachte er zu neuem Leben. Um die Anlage betriebsfähig zu erhalten wurden alle Geräte und Maschinen funktionstüchtig gemacht: Hammerwerke, Wasserräder, Turbine, Schmiedefeuer und Glühofen. 1980 öffnete dann das eisengeschichtliche Schmiedemuseum Bremecker Hammer der Stadt Lüdenscheid seine Pforten.

Der Kern des technischen Kulturdenkmals ist der betriebsfähige Doppel-Schwanzhammer, der auf das Jahr 1753 zurückgeht und alljährlich an Schmiedetagen eingesetzt wird. Auf ihm wurde auch das besonders zähe Schmiedeeisen Osemund hergestellt.

Mit dem am Oberlauf der Verse liegenden eisengeschichtlichen Museum beabsichtigt die Stadt Lüdenscheid, nachkommenden Generationen die Entwicklung des Schmiedehandwerks von der Handschmiede bis zum Fallhammer am Originalstandort anschaulich zu machen. Eine besondere Attraktion sind die regelmäßigen Schmiedevorführungen, bei denen in allen Abteilungen die Hämmer klingen und dröhnen. Man wird um Jahrhunderte zurückversetzt und das alte Handwerk wird in all seinen Facetten wieder lebendig.

WeblinksBearbeiten

http://www.bremecker-hammer.de

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