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Das BMW-Museum liegt in der Nähe des Olympiageländes in München und wurde 1972, kurz vor den Olympische Sommerspiele 1972|Olympische Sommerspielen eröffnet. Es behandelt die Geschichte der Firma BMW. Zur Zeit wird das Museum renoviert.

Architektur Bearbeiten

Das auch als „Salatschüssel“ bekannte, silbern-futuristische Gebäude wurde vom Architekten des BMW-Hochhauses, dem Wiener Professor Karl Schwanzer, erbaut. Die in etwa kreisförmige Grundfläche hat nur etwa 20m Durchmesser, das Flachdach etwa 40 m. Man betritt das Gebäude im Erdgeschoss und findet zunächst wenig mehr vor als Garderobe (im Keller) und Empfang. Zunächst kann man auf einem spiralförmig im Gebäude nach oben laufenden Weg die Ausstellungsstücke bewundern, die sich im Inneren und zugleich auf der nach außen wölbenden Schale befinden. Auf insgesamt vier "Inseln" auf dem scheinbar frei hängenden Fußweg finden sich Gelegenheiten, die Eindrücke mit vertonten Diaschauen und einzelnen kleineren Ausstellungsstücken zu vertiefen. Nach wörtlichem „Durchlaufen“ der eigentlichen Ausstellung erreicht man die obere Etage; hier finden sich einzelne Ausstellungsstücke, ein kleinerer Kinosaal und verschiedene interaktive Exponate, an denen man sich mit der Technik vertraut machen kann. Über eine zentrale, frei durch den darunterliegenden Raum verlaufende Rolltreppe gelangt man schließlich wieder ins Erdgeschoss.

Das Ausstellungsprinzip einer von unten nach oben verlaufenden Spirale kehrt das von oben nach unten verlaufende „Funktionsprinzip“ des von Frank Lloyd Wright erbauten Museum of Modern Art um. Zur eher traditionellen New Yorker Bildhängung kommen hier die Ausstellung an und auf der geneigten Museumsaußenwand und im Raum bzw. auf den Inseln. Eine überdimensionale Version des BMW-Logos auf dem Flachdach ergänzt den speziellen Charakter des Gebäudes. Das auch konstruktiv interessante, denkmalgeschützte Bauwerk ist mittlerweile zu einem der Wahrzeichen Münchens geworden, ebenso wie etwa das nahegelegene BMW-Verwaltungshochhaus oder der Olympiapark.

Umbauarbeiten und temporäre Ausstellung im Olympiapark Bearbeiten

Im Jahre 2004 schloß das Museum seine Pforten, das BMW-Hochhaus und das Museum werden renoviert, es soll 2007 wiedereröffnet werden. Um den Museumsbetrieb nicht gänzlich zu unterbrechen findet sich eine temporäre Ausstellung im nahegelegenen Olympiapark.

Die Ausstellungsfläche wird sich laut Ankündigung auf rund 4.000 Quadratmeter vervierfachen, man will auch dem mittlerweile erweiterten Firmeneinzugskreis Rechnung tragen und damit nach Absicht der Aussteller gleichzeitig bayerische Firmenkultur und dem Status als Global Player vermitteln. Der unbestätigte Titel der neuen Ausstellung im Flachbau bzw. der Ausstellung im Olympiaparkhaus soll "BMW-Welt" lauten.

Weblinks Bearbeiten



Dieser Artikel basiert auf dem Artikel BMW-Museum aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

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