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Das Auto- und Technik Museum Sinsheim ist ein Museum im baden-württembergischen Sinsheim.

Das Museum wurde 1981 eröffnet. Heute hat es mehr als 3.000 Exponate auf einer Fläche von über 50.000 m² (Hallen und Freiluftausstellung). Es zieht mehr als eine Million Besucher im Jahr an. Das Museum ist mit dem Technik Museum Speyer verbunden, das sich ca. 30 Autominuten entfernt befindet.

Inhaltliche SchwerpunkteBearbeiten

Der Großteil der Exponate wird von Fahrzeugen im weitesten Sinne gebildet: Von einer Kinderwagen-Ausstellung, einer originellen Fahrradsammlung und einem Fischer-Technik-Bereich über Motorräder, Personenkraftwagen, Sportwagen, Formel-1-Fahrzeuge, Dragstern und dem Weltrekord-Fahrzeug Blue Flame bis hin zu einer Militärausstellung mit Panzerfahrzeugen, sowie zahlreichen historischen (Dampf-) Lokomotiven wird eine breite Palette abgedeckt. Den zweiten Schwerpunkt stellen Flugzeuge dar, die zum Teil begehbar sind. Die größten Attraktionen stellen dabei sicherlich die französische Concorde und die russische Tupolew Tu-144 dar. Erstere wurde dem Museum 2003 von der Air France gespendet. Sinsheim ist derzeit der einzige Ort, wo man beide Überschallpassagiermaschinen nebeneinander sehen kann.

Zusätzlich zu den Ausstellungen unterhält das Museum auch ein IMAX-3D-Kino mit einer 22m x 27m Riesenleinwand.

Art der PräsentationBearbeiten

Die Exponate sind thematisch zu Gruppen sortiert und können vom Besucher aus unmittelbarer Nähe betrachtet werden. Zu den einzelnen Exponaten finden sich Tafeln mit den wichtigsten Daten. Seltener sind Erklärungen zu historischen Entwicklungen und den zugrundeliegenden technischen Fortschritten oder Hintergründen zu finden. Auf Wunsch werden Führungen durchs Museum angeboten, mit Erläuterungen zu den Exponaten.

Begehbare Flugzeuge Bearbeiten

Einige der größeren Flugzeuge können begangen werden. Nach einigem Anstieg durch den Passagierbereich endet die Begehung jeweils vor dem Cockpit, das durch eine Plexiglasscheibe abgesperrt ist. Zu den begehbaren Flugzeugen gehören

  • die Concorde
  • die Tupolew Tu-144
  • eine Ju 52
  • eine DC-3

Zustand der AusstellungsstückeBearbeiten

Es sollte nicht verschwiegen werden, dass im Technikmuseum viele der Ausstellungsstücke nicht historisch korrekt restauriert wurden. Teilweise ist die Bemalung schlichtweg falsch, oder wie z.B. bei den Dampfloks lieblos dick aufgetragen. Allerdings wird Wert darauf gelegt, dass jedes Ausstellungsstück zumindest theoretisch noch einwandfrei funktionieren kann.

Weblinks Bearbeiten



Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Auto- und Technikmuseum Sinsheim aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

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